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Nach einer fast einjährigen Vorbereitungsphase ist die Klasse 10a Mitte September von ihrer einwöchigen Studienreise nach Rom zurückgekehrt. Die Gruppe reiste mit öffentlichen Verkehrsmitteln über Nacht an und war in einem Jugendcamp im Nordwesten der Stadt in Bungalows für 2-3 Personen mit eigenem Bad und Kochgelegenheit untergebracht. Dort gab es gleich am ersten Tag viel zu entdecken, da die riesige Anlage neben Sportmöglichkeiten auch über einen großen Pool, Einkaufsmöglichkeiten und sogar ein eigenes Restaurant und eine Disco verfügt. Das Tiergehege und der weitläufige Palmengarten luden zum Ausruhen von der langen Reise ein und es wurden rasch Kontakte zu anderen Reisegruppen aus der ganzen Welt geknüpft.

Der kulturelle Teil begann gleich mit einem Highlight, nämlich der Besichtigung des Kolosseums. Die Schülerinnen und Schüler hatten im Rahmen einer Projektarbeit zum Ende der Klasse 9 die Sehenswürdigkeiten als Referatsthemen vorbereitet und konnten diese nun vor Ort vortragen. Vorbei an Konstantinsbogen, Palatin und Forum Romanun verlief die Erkundung des Klassischen Roms zum Venezianischen Palast und schließlich zum Pantheon. Am Nachmittag machte man sich angesichts der hohen Temperaturen mit dem Zug auf ans Meer, wo neben Ostia Antica der Strand besucht wurde. Auch hier wurde bereits Vorarbeit geleistet und so konnten alle Inhaber des DLRG-Schwimmabzeichens das Bad im Meer genießen.
Der nächste Morgen begann mit einem Spaziergang zum Vatikan, wo auf dem Petersplatz eine Generalaudienz von Papst Franziskus stattfand. Nach der Mittagspause, die einige in der Villa Borghese verbrachten, lud die Neustadt zum Bummeln ein. Von der Spanischen Treppe aus ging es zum Trevi-Brunnen und der Piazza Navona. Der Abend wurde mit gemütlichem Essen und einem Discoabend im Camp verbracht.
Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Christlichen Roms. Der Petersdom zog alle in seinen Bann und die Besteigung der Kuppel mit ihren 561 Stufen, den engen Wendeltreppen und Gängen entlohnte mit dem sagenhaften Ausblick über die ganze Stadt. Die Krypta mit den Gräbern der verstorbenen Päpste bildete einen besinnlichen Abschluss für die Jugendlichen. Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung, wobei es die meisten auf Souvenirjagd zurück in die Neustadt zog. Die eigenverantwortliche Rückfahrt mit Metro und Regionalzug quer durch die Millionenstadt stellte ein weiteres Abenteuer dar, das alle gut meisterten.
Morgens hieß es schon Abschied nehmen und so blieb nur noch die schöne Fahrt durch die Toskana und die Alpen zu genießen.

Klassenlehrer Manuel Kirsch ist stolz auf die Jugendlichen, die dieses Großprojekt durch Eigenleistung mitfinanziert haben: So wurde unter anderem beim Donnersberg-Cup 2016 (Kreismeisterschaft Gerätturnen) das Catering für die Sportler übernommen und ein Wandertag kurzerhand in einen ganztägigen Arbeitseinsatz umfunktioniert, bei dem in Winnweiler kleinere, ungefährliche Arbeiten gegen freiwillige Spenden verrichtet wurden. Rektor Torsten Edinger bedankte sich im Namen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Förderverein der Albert-Schweitzer-Realschule plus, der ebenfalls durch einen Zuschuss zur Realisierung der Fahrt beigetragen hat.

Studienfahrt der Klasse 10a nach Rom